Drucktechniken 2017-06-04T10:09:02+00:00
Siebdruck ist ein günstiges Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe mit einer Gummirakel durch ein feinmaschiges Gewebe hindurch auf das zu bedruckende Material gedruckt wird. An den Stellen des Gewebes, wo dem Druckbild entsprechend keine Farbe gedruckt werden soll, werden die Maschenöffnungen des Gewebes durch eine Schablone farbundurchlässig gemacht. Bei dunklem Untergrund kommt es auch häufig vor, dass das Motiv hell unterlegt werden muss (weiß Unterlegung z.B. bei schwarzem Schaft und gelben Druck), damit optimal Farbtreue erreicht wird. Die Reproduktion feiner Details unter 1 mm Strichstärke und Farbverläufen ist, bedingt durch das relativ grobe Siebdruckraster, eingeschränkt. Speziell beim Modell Epoca P (Schaft Oberteil) drucken wir in die Facetten max. 5mm im Siebdruck.

BALLOGRAF-Siebdruck

Besondere Anforderungen an die Drucktechnik sind dann gestellt, wenn dreidimensionale Werbeartikel mit unebenen Flächen, Kanten und ganz speziellen Materialeigenschaften mehrfarbig und qualitativ hochwertig bedruckt werden sollen. Die Druckform aus Metall oder Kunststoff wird zunächst eingefärbt und dann die überschüssige Farbe abgerakelt. Ein hochelastischer Tampon (Silikonkautschuk) nimmt die Farbe auf und überträgt sie auf den Artikel. Mit dem Verfahren ist eine gute Druckqualität, speziell bei kleinsten Schriftgraden erzielbar. Speziell beim Modell Epoca P (Schaft Oberteil) drucken wir über 2 Facetten max. 7mm im Tampondruck.

BALLOGRAF-Tampondruck

Digitaldruck bezeichnet ein Druckverfahren, bei dem das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird. Bei dem Drucksystem handelt es sich meist um ein elektrofotografisches Drucksystem. Anders als zum Beispiel im Offsetdruck wird beim Digitaldruck keine feste Druckvorlage (Druckform) benötigt. Wir setzten diese Druckform vorzugsweise dann ein, wenn der Kunde eine sehr hohe Qualität wünscht oder wenn Farbübergänge gedruckt werden sollen.

BALLOGRAF-Digitaldruck

Bei der CNC Gravur wird ein Motiv mit einer CNC-Maschine und einer Diamantspitze in das Material graviert. Bei dieser Gravur wird kein Oberflächenmaterial abgetragen, sondern verdichtet. Das Motiv liegt vertieft und kann somit nicht abgerieben werden. Durch das verdichten in bestimmter Tiefe, kann die Farbe das Untergrundmaterial (z.B. Messing) erscheinen. Mit einer speziell entwickelten Farbpaste kann der garvierte Schriftzug auch eingefärbt werden. Diese Personalisierungsform wird vorwiegend für Namensgravuren eingesetzt. Siehe Schrifttypen

BALLOGRAF-CNC-Gravur

Unter Lasergravur versteht man das Personalisieren auf dem Schaft oder Clip, mit Hilfe eines intensiven Laserstrahls. Bei dem Verfahren wird durch einen Computer gesteuerten Laserstrahl, die oberste Schicht des Materials punktgenau abgetragen, wodurch das Motiv (Texte oder Logos) die Farbe des Kernmaterials erhält. Dabei können sehr feine Strukturen und in beschränktem Masse auch grobe Schattierungen wiedergegeben werden. Die Gravur/ Lasergravur gehört zu den haltbarsten und exklusivsten Veredelungsformen. Sie wird überwiegend für die Personalisierung von Logos und Texten auf hochwertigen Schreibgeräten bzw. Metallclip eingesetzt.

BALLOGRAF-Lasergravur